Erste Jahresablesung, die Anlage auf der JoBa produzierte die ersten Einnahmen, die erste Rechnung wird gestellt
Der Winter ist Saure-Gurken-Zeit für Photovoltaikanlagen? Das kann man so kategorisch nicht sagen. Das zeigt die erste turnusmäßige Ablesung des Zählerstands der Anlage auf dem Dach der Josephine-Baker-Schule in Frankfurt-Riedberg. Der wochenlangen Dunkelflaute zum Trotz wurden seit der offiziellen Inbetriebnahme der Anlage am 12. November 2024 rund 2.400 Kilowattstunden (kWh) produziert, berichtet Markus Schaufler, Vorstandsmitglied der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft (FraBeG).
„Das wird erst der Anfang sein“, ist er sich sicher. Denn Ende Januar liegen zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang rund 9 Stunden. Mitte März werden es dann bereits fast 12 Stunden sein. Zur Erinnerung: Für die PV-Anlage auf dem Dach der Schule wurden 138 Solarmodule verbaut. Pro Jahr wird sie voraussichtlich rund 50.000 kWh produzieren. Etwa 90 Prozent des Stroms werden in der Schule direkt verbraucht. Rund 24 Tonnen CO2 können auf diese Weise vermieden werden. Zum Vergleich: 50.000 kWh entsprechen dem jährlichen Verbrauch von 15 Einfamilienhäusern.

Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef hatte bei der Inbetriebnahme das Engagement der FraBeG ausdrücklich gelobt, die in wenigen Monaten ihr Pilotprojekt projektiert und umgesetzt hat. Er freue wenn die Bürgerenergiegenossenschaft in naher Zukunft weitere Projekte an den Start bringe, erklärte er im November. Genau daran arbeitet die FraBeG momentan mit Hochdruck.